Materialeffizienz - was ist das überhaupt?
Materialeffizienz umfasst nach der Definition das Verhältnis von hergestellter Produktmenge zur Menge der eingesetzten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Der Begriff ist gleichbedeutend mit Materialproduktivität oder Materialausbeute.
Materialeffizienz = Produktoutput / Materialinput
Eine Steigerung der Materialeffizienz bedeutet, dass bei gleichem Firmenumsatz weniger Energie und Material eingesetzt wird oder bei gleichbleibendem Materialeinsatz der Produktoutput steigt. Letztlich wird also das Verhältnis von Aufwand zu (ökonomischem) Nutzen optimiert - mit der Konsequenz geringerer Kosten.
Aber was bedeutet das im betrieblichen Alltag? Je länger eine Produktion läuft, umso eher schleichen sich Ineffizienzen in den Ablauf und die Steuerung der Prozesse ein. Diese Ineffizienzen werden im normalen Betrieb oftmals nicht (mehr) wahrgenommen. Trotzdem verursachen die Ineffizienzen Kosten, die nicht zur Wertschöpfung des Produktes beitragen, aber trotzdem durch den Verkauf Ihrer Produkte wieder aufgefangen werden müssen. Diese Ineffizienzen beim Einsatz von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen zu erkennen und zu beseitigen, ist ein wichtiger Schritt, um Ihre Kosten zu senken, Ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und nebenbei auch noch die Umwelt zu schonen.
